Zur Newsletteranmeldung

(Hinweis: Der Newsletter erscheint monatlich und kann jederzeit abbestellt werden)

 Archiv

Eilmeldung: Wissenschaftler befürchten

erneut Jahreswechsel nach Silvester

 

Sieht schön aus, bringt aber eventuell den Kalender durcheinander

 

28.12.2015

 

Gregoria (ppa) - Aus dieser Zeitschleife scheint es kein Entkommen zu geben. 

 

Wissenschaftler der renommierten Annochronos-Universität in Gregoria sind sich sicher: Zeitnah nach Silvester werden wir wieder einen ersten Januar bekommen. Dies ist das Ergebnis einer empirischen Studie, in der die Experten eine Vielzahl vergangener Jahreswenden untersucht haben. 

 

„Wir wissen bis heute nicht genau, warum auf den vermeintlich letzten Tag des Jahres nicht der 32. Dezember oder wenigstens der 01.13. folgt. Die Wissenschaft steht hier vor einem der letzten großen Rätsel der Menschheit“, so Professor Horas, Leiter der Studie.

 

So habe man verschiedene Theorien aufgestellt, die zum verhängnisvollen Jahreswechsel führen könnten, wie zum Beispiel das weltumspannende Silvesterfeuerwerk direkt nach Mitternacht. „Hierbei könnte es durch die gesammelte Wucht der Detonationen durch alle Zeitzonen hindurch zu massiven Verschiebungen im Kalendergefüge kommen, so dass alles wieder von vorne beginnt.“

Die Datenlage sei hier aber sehr dünn, bekräftigt Prof. Horas.

 

Mit der von Verschwörungstheoretikern verbreiteteten Annahme, der Reset alle 365 Tage sei lediglich nur eine perfide Erfindung vom Finanzamt, um Jahr für Jahr Steuern einzutreiben, habe man sich an der Universität erst gar nicht beschäftigt. „Das sei nun wirklich hanebüchener Quark“, so ein Wissenschaftler der Studie, der namentlich nicht genannt werden will. 

 

Ob sich an diesem Zyklus in Zukunft etwas ändern lasse? Die Wissenschaftler sind skeptisch. Der zu Testzwecken eingeführte und alle vier Jahre wiederkehrende 29. Februar verpuffe bislang wirkungslos. „Einen 30. Februar konnten wir so nie produzieren“, gibt Horas konsterniert zu. Die Enttäuschung ist groß. Man gedenke nun, wie alle anderen auch am 01.01.2016 mit Kopfschmerzen im Bett zu liegen. 

SG

Kommentar schreiben

Kommentare: 0