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Eilmeldung: Whatsapp führt hohe Gebühren für

Messenger-Dienst ein

 

Bald nur noch für die reichsten 2 % der Weltbevölkerung finanzierbar?

 

19.01.2016

 

Der Kurzmitteilungsdienst Whatsapp ändert ab dem 01.02.2016 radikal seine Preispolitik. Zwar schaffe man die Jahresgebühr von 0,89 Euro ab, wie mehrere Medien berichten.

Im Gegenzug jedoch wird nun eine Gebühr von 0,65 Euro pro versendeter Nachricht fällig. Die Lesebestätigung des Empfängers schlägt mit 0,35 Euro zu Buche, die sich Absender und Empfänger allerdings teilen. 

Die Lesebestätigung der NSA, zu erkennen am imaginären dritten Haken, bleibt hingegen kostenfrei.

Wird sich demnächst zwischen Klunker und Whatsappvideo entscheiden müssen. Handynutzerin Daniela B.
Wird sich demnächst zwischen Klunker und Whatsappvideo entscheiden müssen. Handynutzerin Daniela B.

Jan Koum, Unternehmensgründer von Whatsapp wehrt sich gegen Kritik an der Preisänderung: "Viele Nutzer hatten das Gefühl, bei einer Jahresgebühr von 0,89 Euro handele es sich um ein Billigprodukt und nicht um DEN Messengerdienst schlechthin. Zudem wollen wir beim Kunden auch ein Bewusstsein schaffen, Nachrichten überlegter zu verfassen und nicht einfach jeden Scheiß durch die Weltgeschichte zu schicken."

 

Der Einsatz von Smileys, Bildern und Videos wird noch mal extra bepreist, die Gebühr reicht hier von 0,50 Euro für einen einfachen, lachenden Smiley bis hin zu 75 Euro für den neu eingeführten Mittelfinger. Hier sind Bußgelder für die Verwendung der beleidigenden Geste bereits mit eingeschlossen. In den beliebten Chatgruppen werden alle Gebühren durch die Anzahl der Mitglieder geteilt. Die Preise für Bilder und Videos sind noch nicht bekannt. 

 

Jan Koum freute sich, zukünftig den Kunden einen sichereren Umgang mit seinem Messengerdienst in Aussicht zu stellen: "Wer das Mitlesen der NSA komplett unterbinden will, zahlt einfach eine Jahresgebühr von 89 Euro und schon sind Sie und Ihr Gesprächspartner komplett allein im Chat." 

SG; Foto oben: Twin Design / Shutterstock.com

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